Ein bisschen Wärme - der Lebenshof im Hunsrück
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

"Wir müssen uns leider von unserem Tier (Hunde, Hasen, Hennen, es gibt so viele) trennen/müssen sie weitervermitteln - habt ihr auf euren Hof Platz?"

Wir können es so sehr verstehen, dass ihr euren Lieben ein schönes Zuhause geben wollte, wenn ihr sie aus Gründen nicht mehr bei euch haben könnt. Leider sind wir mit 120 Tieren an unserer Obergrenze angekommen; natürlich ist unser Hof groß und sieht immer nach viel Platz aus; um alle unsere Bewohner*innen aber mindestens artgerecht zu halten, und ihnen viel Freilauf und Raum zur bestmöglichen Entfaltung zu geben, reicht der viele Platz gerade so für alle bereits hier lebenden Tiere aus.

​Wir erhalten täglich viele herzzerreißende Anfragen für die Aufnahme von Haustieren. So sehr uns jedes Einzelschicksal berührt, müssen wir hier eine klare Grenze ziehen.


​Unsere Mission: Eine Stimme für die „Nutztiere“
Als Lebenshof haben wir uns bewusst auf Tiere aus der landwirtschaftlichen Massentierhaltung spezialisiert (z. B. Rinder, Schweine, Schafe, Geflügel). In unserer Gesellschaft werden diese Tiere oft nur nach ihrem „Nutzen“ bewertet. Während es für Hunde und Katzen ein dichtes Netz an Tierheimen und Tierschutzvereinen gibt, finden gerettete Nutztiere fast nirgends einen sicheren Platz. Wir möchten genau diese Lücke schließen.


​Fehlende Infrastruktur
Unsere Stallungen, Ausläufe und behördlichen Genehmigungen sind strikt auf landwirtschaftliche Tiere ausgelegt. Wir verfügen nicht über die notwendigen gesicherten Räumlichkeiten, um Katzen oder Hunden ein artgerechtes und sicheres Zuhause zu bieten.
​Was ihr tun könnt:
Solltet ihr ein neues Zuhause für euer Haustier suchen, wendet euch bitte an:
- ​Euer lokales Tierheim.
​- Spezialisierte Vereine (z. B. „Hunde/Katzen in Not“).
​- Gnadenhöfe, die explizit auf Haustiere ausgerichtet sind.


​Wir danken euch für euer Verständnis, dass wir unsere begrenzten Ressourcen für jene Tiere einsetzen, die sonst keine Lobby haben.

Wir würden den Hof gerne besuchen kommen - geht das?

Aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP), die sich in Wellen in Deutschland auszubreiten scheint, müssen wir derzeit leider von Hofbesuchen absehen. Die ASP stellt keine Gefahr für Menschen oder andere Tiere außer Haus- und Wildschweine dar - allerdings müssen wir unsere hier lebenden Schweine vor Kontakt mit dem Erreger schützen. Da dieser auch durch die Ausscheidungen anderer Tiere übertragen werden kann, gehen wir auf Nummer sicher und schließen alle Hofbesuche aus.

Ich würde gerne helfen - wie kann ich das machen?

Ein Lebenshof ist ein toller Ort für gerettete Tiere, kostet aber vor allem Geld und Arbeit. Ihr könnt uns immer sehr gerne mit einer Spende unterstützen - und euch dabei sicher sein, dass das Geld zu 100% den Tieren zu gute kommt. Das ist entweder Futter, ein reparierter Schlafplatz, neue Spiel- und Erfrischungsmöglichkeiten (wie eine neue Schweinesuhle z.B.), oder ein neuer Paddockboden - all diese Dinge kosten Geld und Material.

Wir arbeiten gegenwärtig auch an einer neuen Material-Wunschliste, welche Ihr uns gerne zusenden könnt.

Falls ihr Interesse an regelmäßigem Aushelfen auf dem Hof habt (also z.B. Stallarbeiten, Ausmisten, Aufräumen, Auffüllen, etc.), kontaktiert uns über das Kontaktformular.


 
 
 
 
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